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  • Gesche Roestel

07.06.2020

Einerseits mit Schrecken, andererseits mit Befriedigung beobachte ich die Berichterstattung im Bereich der Pädophilie. Was sich auf der einen Seite an Abgründe auftun und das auf der anderen Seite immer mehr auffliegt.

Berichte die mir die Haare zu Berg stehen lassen, wie z.B der Fall Stauffen, der Fall Lügde, der Fall Bergisch Gladbach, der Fall der zypriotischen Leihmutter die für einen Deutschen "den Sexsklaven" gebar, den Fall das in Bayern 67 Polizisten suspendiert wurden, den zweiten Fall in Stauffen, der vor lauter Lügde gar nicht wahrgenommen wurde und unzählige weitere Fälle, in denen die Justiz nicht nachvollziehbare Bewährungsstrafen bei sexuellem Missbrauch von Minderjährigen verhängt.

Dann ist da ein Kindsvater, der absichtlich mit Vorwürfen unter der Gürtellinie taktiert. Drohungen in den Raum stellt meinen Vater mit Pädophilie an den Enkeln bei ehemaligen Arbeitskollegen zu diskreditieren, ihn des sexuellen Missbrauchs von mir bezichtigt oder wahlweise einer Inzestbeziehung.

Der nicht davor zurückschreckt sogar seine eigene damals 9 jährige Tochter des sexuellen Missbrauchs am 8 jährigen Bruder zu bezichtigen.

Was geht in einem solchen Menschen vor? Was geht überhaupt in solchen Menschen vor, die Kinder/Menschen bedrohen, benutzen und versuchen vornerum eine heile Fassade zu präsentieren?

Was mich in diesem Kontext ganz besonders betroffen macht ist folgendes:

Ich stehe im Austausch mit vielen, die von familiengerichtlichen Verfahren betroffen sind.

Die dabei bitterste Lektion die ich kapieren musste war, an der Wahrheit bzw. deren findung ist keiner interessiert. Mütter oder Väter die ihre Kinder zu schützen versuchen, werden entsorgt. Lügner/innen haben meistens Recht und das Kindeswohl sowie die Kinderrechte sind hohle Phrasen, welche vom Helfersystem in den meisten Fällen negiert werden.

Da hält ein Vater seiner Tochter eine Waffe vors Gesicht und da kann sich keiner vorstellen das betreffendes Kind zum überleben log? Da wird nicht auf Nummer sicher gegangen und das zweite Kind vorsichtshalber mal raus geholt, um zu prüfen, was dieses nach ein paar Tagen ohne Angst vor dem Vater haben zu müssen erzählen würde?

Ich mit meinem diagnostizierten angeblichen Empathiemangel kann mich sehr gut in meine Kinder in dieser Situation einfühlen, doch was ich absolut nicht nachvollziehen kann ist, wo hier der gesunde Menschenverstand der Verfahrensbeteiligten überhaupt zum Einsatz kommt?

Welchen Nutzen haben die Verfahrensbeteiligten, das sie Dinge tun, die dem Kindeswohl schaden und Dinge unterlassen, die dem Kindeswohl dienen würden?

Und warum sind Jugendamtsmitarbeiter nicht für schlechte Arbeit belangbar? Warum ist es einer Behörde möglich jenseits aller Rechtsstaatlichkeit handeln zu dürfen ohne Konsequenzen fürchten zu müssen?

Das gehört dringendst überarbeitet, denn diese Macht führt immer wieder zum Machtmissbrauch. Auch hier war das Jugendamt involviert, auch hier wurden Vorstrafen ignoriert, auch hier hat es offensichtlich an gesundem Menschenverstand gefehlt.


https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/kindesmissbrauch-muenster-gartenlaube-102.html

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