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  • Gesche Roestel

17.10.2020

Um sich sicher zu fühlen, muss man sich gehört, gesehen und verstanden fühlen. Etwas das meiner Tochter seit fast 2 Jahren abgesprochen wird. Es hat mit Sicherheit einige nette Erzieherinnen um sie herum gegeben, die sie als Mensch sehr gemocht hat, aber da diese alle Weisungsgebunden sind, können und werden sie den Mund nicht aufmachen. Sie sehen die Liebe meiner Tochter zu mir, sie sehen das es ihr mit der Heimunterbringung nicht gut geht und sie sehen darüber hinweg.

Meine Tochter wird bestraft für ein völlig normales Bedürfnis, geliebt und wertgeschätzt zu werden. Sie soll nur eines: funktionieren und sich und ihre Persönlichkeit dahinter zurückstellen.

Ich kann gar nicht soviel essen wie ich kotzen mag.

Meine Tochter ist absolut klar in dem was sie will und lauter wie sie kann man sich meines Erachtens nicht mehr ausdrücken. Sie schreibt an die Wand im Kinderheim: Ich will zu meiner Mama, LOVE MAMA und wird dafür bestraft, indem man ihr 50-70 Euro Taschengeld abzieht. Sie rennt weg und man droht ihr, wenn sie das nochmal täte, gibt es keine Telefonate mehr mit mir. Die neueste Drohung ist, sie kommt dann halt weiter weg.

Wenn meine Tochter eines gelernt hat, dann das der Sachbearbeiterin vom Jugendamt bzw dem Jugendamt und der Verfahrensbeiständin nicht zu trauen ist und es denen beiden Damen am A..... vorbei geht, was das WOHL und den WILLEN meiner Tochter anbelangt.

Entsprechend wenig Vertrauen hat Sie in den aktuellen Gutachter, bei dem sie für sich herausgehört hat, das die Chancen niedrig seien, das sie zu Ihrer Mutter kommt.

Ihre neueste Idee: sie begibt sich in einen Hungerstreik, um ins Krankenhaus zu kommen, um von dort aus mit mir in Kontakt zu kommen.😭 Damit geht es ihr sehr "WOHL"...

Über ein Jahr Vegetarier, weil sie zurück zu mir will. Sie hat sich angefangen zu ritzen. Sie handelt Deals mit sich selber aus: wenn sie es schafft barfuss über glühend heissen Teer zu laufen für die Strecke X, dann kommt sie zu ihrer Mama. Sie haut 8 x (vielleicht noch öfter, da man mir das nicht mitteilt) aus den Heimen ab und bringt sich teilweise selber in Gefahr, wenn sie über die Bundesstrassen/Autobahn tanzt im Halbdunkel und das bei strömendem Regen. Sie hüpft aus 3-3,5 m Höhe aus einem Fenster. ES MUSS ERST WAS PASSIEREN... und dann hat das Jugendamt natürlich keine Fehler gemacht... weil man bis heute nicht KLAR benennen tut IN WAS genau denn meine Gefährdung für meine Tochter bestehen soll. Wen darf ich eigentlich haftbar machen? Die Gutachterin, den Vater, das Jugendamt, die Verfahrensbeiständin oder den Richter?

Ich hoffe das Karma die Gutachterin für ihr parteiisches Schlechtachten den Rest ihres Lebens bestraft! Mir sind mittlerweile MEHRERE Fälle bekannt, in denen Sie (meiner Meinung nach und den Belegen die mir vorliegen) geliefert hat, was das Gericht wollte oder einfach Sch.....rott geliefert hat. Ich hoffe die Klage hat sie noch vor dem Wochenende erreicht.

Ich frage mich wo die Verhältnismäßigkeit liegt, wenn das Jugendamt meiner Tochter verspricht, sich um schnelle Terminierung beim Richter zu kümmern, um eine tragbare Lösung zu finden, dieser dann gute 4 WOCHEN dauert, keine tragbare Lösung ergibt (Heimunterbringung mit wöchentlich überwachten 30 minütigen Telefonaten) und es andererseits schafft auf den Herausgabebeschluß innerhalb von MINUTEN hinzuwirken!

Bis Ende diesen Monats sollte die aktuelle Begutachtung beendet sein. Wie lange es dann dauert bis es vorliegt ist noch nicht abzusehen.

Es ist mit Sicherheit ein naiver Traum zu hoffen, das meine Tochter Weihnachten im Kreis ihrer Liebsten verbringen darf und endlich ein Zuhause auf Dauer erhält in welchem sie Sie selbst sein darf.


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