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  • Gesche Roestel

13.09.2021

Das Einschulungsdesaster: er war vom Vater aus an der örtlichen Realschule mit Inklusion angemeldet. Da es zwischen dieser Schule und mir aufgrund der älteren Tochter schon gerappelt hatte, wollte ich ihn an Fenjas Schule sehen.

Und dann kam die Vormündin und erklärte das er aus diversen Gründen nur an die Förderschule in Bad Säckingen könne, welche unter Hauptschulniveau unterrichtet.

Dort wurde ich von Adelars vorheriger Inklusionslehrerin mit folgenden Worten begrüßt: was machen Sie mit ihm denn hier? Er gehört hier nicht hin! Sie wurde seine Klassenlehrerin.

Anfangs wurde ich von der Vormündin noch hingehalten mit Eventualitäten, das ein Wechsel noch möglich sei, wenn dies und jenes... Doch ich merkte schnell, dass Sie für die nächsten Jahre plante.

Selten ist mir meiner Meinung nach solch menschenverachtendes Verhalten untergekommen.

Und dann fing das Elend auf allen Ebenen an:

Adelar litt an Durchfall, Bauchweh und wurde gemobbt. Er wollte nicht mehr zur Schule. Der Frust war maximal hoch, die Lust zu lernen nicht mehr vorhanden, jeder Tag wurde zur Qual. Die Schulleiterin die ihn pro Woche nur 1 Stunde hatte, befand es sei alles wunderbar, nur die Mutter, die ist mal wieder Schuld.... während die Mutter eine Rezension auf der Seite der Schule hinterließ, woraufhin innerhalb kürzester Zeit alle (es waren mit meiner 4) verschwanden.

Finanziell ging die Belastung für mich und meinen Mann durch die Decke, da ich nun an den Schultagen mehr als 100 km fahren musste, zeitlich aufgerieben zwischen den Schulterminen, Gesundheitsterminen (da das Jugendamt dem Vater jahrelang die gesundheitliche Vernachlässigung der Kinder kommentarlos zugestand) und der eigenen Gesundheit. Das führte dazu, das ich Ende 2021 meinen Beruf an den Nagel hing und meinen Fokus nur noch auf eines ausrichtete: wie bekomme ich meine Kinder mit dem geringst möglichen Schaden durch diese uns aufgezwungene bescheidene Situation, in welcher ich handlungsunfähig bin. Um es auf den Punkt zu bringen: es entscheiden Menschen, die meine Kinder nicht kennen oder einschätzen können, die nicht mal gefragt haben, wie es ihnen mit den von Ihnen getroffenen Entscheidungen geht. Die aber perfekt darin sind, einerseits von Ihnen erwünschte Meinungen und Aussagen einzufordern (gerne auch durch Drohungen), um mir dann zu versuchen Ihr eigenes Versagen anzulasten. Mir fehlen die Worte für diese Vorgehensweise.


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